Wie ein Megamix entsteht
Im Prinzip ist die Erstellung eines klassischen Live-Megamixes gleichsam simpel wie auch ungemein anspruchsvoll.
Normalerweise werden die Stücke von so genannten DJs (Disk Jockeys) produziert.
Diese arbeiten mit so genannten Turntables, also zwei Schallplattenspielern, die durch ein kleines Mischpult mit einem speziellen Cross Fader miteinander verbunden sind.
Mit Hilfe dieses Cross Faders ist es möglich, die Lautstärke des einen Plattentellers zu minimieren und gleichzeitig die des anderen gleichmäßig zu erhöhen, was einen stufenlosen Übergang zwischen den beiden Stücken, die sich auf den Schallplatten befinden, ermöglicht.
Nun wird auf einem Plattenteller eine Schallplatte mit einem durchgehenden Beat abgespielt, während auf dem Anderen Teile der gewünschten Musikstücke mitlaufen und bei Bedarf über den Cross Fader dazugemischt werden.
Um das Tempo der eingemischten Musikstücke an den durchgehenden Beat des Mixes angleichen zu können, verwendet der DJ einen so genannten Pitch-Regler, mit dem er die Geschwindigkeit des Plattentellers stufenlos regulieren kann.
So simpel dieser Entstehungsweg eines Megamixes auch klingt, um ihn live in die Tat umsetzen zu können, sind langjährige Erfahrung, enormes Rhythmusgefühl und nicht zuletzt auch großes Können Vorraussetzung, da es ansonsten schnell zu einem verwirrenden Klang-Durcheinander kommen kann, das sich niemandem mehr erschließt.
In der heutigen Zeit haben allerdings natürlich auch Computer längst Einzug in die Welt der Musikproduktion gehalten.
Mit deren Hilfe ist es wesentlich einfacher geworden, solche Megamixes zu erstellen.
Allerdings werden Computer meist nur für Studioproduktionen verwendet, live hat sich das Prinzip der zwei Turntables behaupten können.